Während der Schnee derzeit unseren Schulhof bedeckt und die Kinder zum Spielen einlädt, ist auch im Kunstunterricht der Klasse 2b winterliche Kreativität entstanden.
Zum Gedicht „Ich male mir den Winter“ arbeiteten die Kinder nur mit schwarzer und weißer Farbe – und mit ganz besonderen Werkzeugen: Gabeln, Spachtel, Strohhalme und Schwämme kamen zum Einsatz und sorgten für spannende Strukturen und überraschende Effekte.
In einem weiteren Projekt ließen sich die Kinder von einem Winterbild Paul Klees inspirieren. Ohne das Original zu kennen, ergänzten sie Linien und gestalteten daraus eigene Winterbilder. So entstanden fantasievolle Kunstwerke, die zeigen, wie vielfältig Winter sein kann.
Ich male mir den Winter
(von Josef Guggenmos)Ich male ein Bild, ein schönes Bild,
ich male mir den Winter.
Weiß ist das Land, schwarz ist der Baum,
grau ist der Himmel dahinter.
Sonst ist da nichts, da ist nirgends was,
da ist weit und breit nichts zu sehen.
Nur auf dem Baum, auf dem schwarzen Baum
hocken zwei schwarze Krähen.Aber die Krähen, was tun die zwei,
was tun die zwei auf den Zweigen?
Sie sitzen dort und fliegen nicht fort.
Sie frieren nur und schweigen.Wer mein Bild besieht,
wie’s da Winter ist,
wird den Winter durch und durch spüren.
Der zieht einen dicken Pullover an
vor lauter Zittern und Frieren.











